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Was Thomas über die Erzählung und die Lesung denkt:
Diese Geschichte von James Joyce habe ich vor
über 20 Jahren zum ersten Mal in Form der Verfilmung von John Houston erlebt. Sie hat mich sofort unglaublich in den Bann gezogen. Ihr Humor und ihre Nachdenklichkeit, diese irische Schwere und der Versuch, kraftvolle Lebensfreude dagegen zu halten. Die Klarheit der Figuren. Die Handlung, die so eine abrupte und völlig überraschende Wendung nimmt. Ich kenne keine Erzählung, die einen besser auf die weihnachtliche Besinnlichkeit einstimmt, als diese.
Lesungen gestalte ich unheimlich gern mit musikalischer Begleitung. Wobei ich die Musik eng mit dem Text verwebe, wie ein Score im Film. Es ist nicht nur fürs Publikum, sondern auch für mich wahnsinnig schön, mit einem herausragenden Musiker*in auf der Bühne zu sein und durch die Emotionalität der Musik getragen zu werden. Und ich bin natürlich auch ein bisschen stolz, mit so hochkarätigen Größen der Musik künstlerisch gemeinsam wirken zu dürfen.

Zu Weihnachten geh
ört natürlich für mich auch unbedingt, an die zu denken, denen es schlechter geht. Deswegen halten wir ein Freikarten-Kontingent für Bedürftige bereit.
DAS FESTESSEN
von James Joyce
Claire Huangci & Thomas Darchinger
Weihnachtslesung mit Spitzenduo
„Der Meister der feinen Töne trifft auf
atemberaubende Virtuosin“
Wenn Klang und Sprache verschmelzen

Grimme-Preisträger trifft auf Weltklasse-Pianistin.
Das Weihnachtsevent, das dasPublikum nicht vergessen wird.


ein Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität.
Der Meister der feinen Töne, Schauspieler Thomas Darchinger, trifft auf die international
gefeierte Starpianistin Claire Huangci. Gemeinsam erwecken sie James Joyces
bewegende Kurzgeschichte „Das Festessen“ zu neuem Leben

ein Zusammenspiel von
Sprache, Musik und Emotion, das unter die Haut geht.
Inspiriert von der legendären Verfilmung von John Huston, entsteht ein Abend voll
poetischer Tiefe und musikalischer Magie.
Musik von Erik Satie und Zoltán Kodály

fein, sinnlich, zeitlos.
Zu den Personen:

Thomas Darchinger wird in der Presse als „eine der bekanntesten und erfolgreichsten Erzähl- und Sprechstimmen dieses Landes“ und „Meister der feinen Töne“ beschrieben; Lesungen wie „Das andere Leben“ haben bereits rund 250.000 Zuschauer:innen erreicht.
Als Grimme‑Preisträger, bekannt aus zahlreichen Film‑ und TV‑Produktionen und mit über 150 Rollen (viele davon prägnante Bösewichte), bringt er einen hohen Wiedererkennungswert mit, der sich in Ankündigungstexten gut „ziehen“ lässt.
Begleitet wird er von der weltweit erfolgreichen Pianistin Claire Huangci "„Meisterhaft interpretiert“

Claire Huangci begeistert mit technischer Brillanz und stilistischer Sicherheit.“
Die amerikanische Pianistin Claire Huangci erlangte internationale Bekanntheit durch den Gewinn des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018 und Auszeichnungen bei anderen bedeutenden Wettbewerben, darunter
Chopin-Wettbewerbe in Europa und den USA, dem ARD-Musikwettbewerb und dem Grand Prix der Orchestre Chambre de Paris
Play-Direct Academy.




TICKETS HIER






Infos zur Lesung:
Aus James Joyce’ Kurzgeschichtenband Dubliners“ stammt diese vielleicht schönste aller Erzählungen. Ein wundervolles Miniaturpanorama der menschlichen Irrwege. Sehr stimmungsvoll werden Vergänglichkeit und Liebe, und dabei auch die Kluft zwischen den Idealen und der oft kläglichen Realität thematisiert.
Die Erz
ählung wurde unter der Regie von John Houston verfilmt.


"Darchinger ist keiner dieser Stars, die jeder kennt. Wer ihn nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Er hat zahlreiche Preise gewonnen, in über 150 Filmen mitgespielt, die "Süddeutsche Zeitung" nennt ihn einen "der Lieblingsbösewichte im deutschen Film", der "Saarländische Rundfunk" beschrieb ihn jüngst als einen "großen Schauspieler". Zu Recht.
Sie gehen nicht gern zu Lesungen? Langweilig? Geht so? Nicht bei Darchinger! Er ist eine der besten Erz
ählstimmen, die ich je gehört habe. Klar, ungekünstelt und dennoch oder gerade deswegen voller künstlerischer Ausdruckskraft und Zartheit. Er traut sich, Emotionen zu wecken, ohne dabei je kitschig zu werden. Sie werden sich unterhalten, im besten Sinn"
(BR)


Inhalt: Gabriel Conroy und seine Frau Gretta besuchen den jährlichen Ball der Schwestern Morkan, den seine beiden alten Tanten, Kate und Julia Morkan veranstalten. Die Gastgeberinnen spielen Klavier und singen, dann wird getanzt und schließlich gegessen. Danach hält Gabriel eine Rede zu Ehre der Schwestern Morkan. Gabriel bringt seine Frau nach dem Fest in ein Hotel, und fragt sie nach dem Grund für ihre apathische Stimmung. Sie erzählt ihm von dem schwer kranken Furley, der für sie starb. Gabriel ist eifersüchtig auf den anderen Mann, da er von dessen Bedeutung in Grettas früherem Leben nichts ahnte. Gabriel erkennt wie klein seine eigene Bedeutung für Gretta ist. Er erkennt den Unterschied zwischen dem allmählichen Zerfall, der bei seinen Tanten am Werk ist, die schon bald sterben werden, wie bei den anderen Gästen, auch bei ihm selbst, kläglich, wie er findet und im Gegensatz dazu dem heroischen, leidenschaftlichen Tod von Furley. Eine zutiefst schmerzhafte Erkenntnis über die Bedeutungslosigkeit seiner eigener Existenz und zugleich ein Bild für die Vergänglichkeit des Lebens und die tiefe Bedeutung von inniger Freundschaft und Liebe.


Auszüge aus der Presse:
... Darchinger zieht die Zuhörer auf Anhieb in seinen Bann. Fein und in Nuancen bringt der Schauspieler die Atmosphäre von diesem Weihnachtsfest und zwischen den Protagonisten rüber. Es entsteht eine dichte, nacherlebbare Welt, Bilder tauchen auf und man lauscht der behutsam und zugleich höchst lebendig vorgetragen Story. Darchinger versteht es, die verschiedenen Charaktere vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Man merkt, warum Darchinger eine der bekanntesten und erfolgreichsten Erzähl- und Sprechstimmen dieses Landes ist. Er beherrscht seine Stimme wie ein fein abgestimmtes Werkzeug.
Darchinger versteht es, die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu fesseln. Am Ende, als Gabriel so verzweifelt von der früheren Liebe seiner Frau erfährt, kann man in dem schön weihnachtlich geschmückten Saal nicht nur eine Stecknadel fallen hören.
Ja, Darchinger hat die besondere Begabung, mit seiner Stimme in andere Welten zu entführen, den Schnee, der still durchs All fällt” fühlt und sieht man. Die Musikuntermalung dazu ist sehr stimmig ausgewählt und einfühlsam vorgetragen...”
"Darchinger ist ein Meister der feinen Töne"
“...der vielleicht schönste Weihnachtsabend des Jahres...” “... Schauspiel-Star Darchinger zeigt sich als Könner seines Fachs...” “...ganz und gar wunderbar...” “...umjubelte Lesung...” “...ein herrlich besinnlicher Abend, dank eines prächtig aufgelegten Schauspiel-Künstlers, sehr nahbar, sehr intensiv, sehr lohnend...”



Aus inhaltlichen Bezügen ist die Aufführung an den Zeitraum Dezember gebunden.




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